KickIt

KickIt bewegt Mädchen

Wichtige Mitteilung für das Projekt KickIt

Geschätzte Partner
 

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung haben sich für eine Übergabe des Projektes KickIt per 01. September 2016 an den Verein Raumfang entschieden. Der Verein Raumfang bietet im Raum Zürich verschiedene Strassenfussball-Angebote im Zusammenarbeit mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Gemeinschaftszentren und Schulen. KickIt passt gut zum Projekt „Girls Wanted“ von Raumfang, welches das Ziel verfolgt, Mädchen einen spielerischen Zugang zu Fussball und zu Trainingsstrukturen von Fussball-Clubs zu ermöglichen. 
Es freut uns sehr, dass die rund 160 Mädchen, welche wöchentlich das Angebot nutzen, dies weiterhin tun können. 

Wir nehmen Abschied und wünschen Raumfang mit dem Programm KickIt viel Erfolg für die Zukunft!
 

Die Geschäftsführung

Luana Almonte und Giorgio Panzera

 

 

 

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Ausgangslage
In der Sportwelt sind Mädchen klar untervertreten. Viele Angebote sind auf Jungen zugeschnitten und klassische Rollenvorstellungen beeinflussen bis heute das Bewegungsverhalten. In besonderem Masse sind Mädchen aus bildungsfernem Umfeld davon betroffen - im Alterssegment der 15- bis 20-jährigen treiben noch 15%(!) regelmässig Sport. Setzt man sich zum Ziel, dass junge Frauen ein aktives, sportliches Lebensmodell entwickeln, muss man ihnen schon früh einen einfachen Zugang zum Sport schaffen.

KickIt - ein zweistufiges Projekt
Das Mädchenprojekt "KickIt" bietet im Projektteil 1 "Fussball spielen" Mädchen der Primarschule die Möglichkeit, in ihrer Schule in einem geführten Rahmen Fussball zu spielen. Mädchen-Fussballteams sollen entstehen, die "ihre" Schule an schulübergreifenden Turnieren vertreten. Ergänzt wird das Programm durch "Fussball-Camps" in den Ferien.

Das Mädchenprojekt "KickIt" bietet im Projektteil 2 "Juniorcoachs" Oberstufen-Schülerinnen die Gelegenheit, sich zu Fussball-Leiterinnen ausbilden zu lassen. Ziel ist es, sie im Laufe des Projekts so weit in die Verantwortung einzuarbeiten, dass sie einzelne Spielstunden selbständig planen, leiten und die Mädchenteams an die Turniere und in die Camps begleiten können.
Im Teil 2 sollen Fähigkeiten entwickelt werden, die für das kommende Berufsleben der Jugendlichen relevant sind. Die jugendlichen Coachs erhalten Zeugnisse, die sie für die Lehrstellenbewerbung nutzen können.

Zurückgreifen auf bestehende Erfahrungen
Das Mädchenprojekt KickIt basiert auf dem Deutschen Projekt MICK - Mädchen kicken mit, das 2006 an der Universität Oldenburg entwickelt wurde. Es ist innerhalb von 6 Jahren zum grössten Förderungsprojekt für Mädchen in Brennpunktquartieren Deutschlands geworden. Im Jahre 2012 beteiligen sich bereits rund 500 Schulen in 11 Bundesländern am Projekt, Tendenz steigend.

Das Projekt kick-it realisieren wir in enger Kooperation mit den Fachleuten der Universität Oldenburg -> www.fussball-ohne-abseits.de

Zusammenarbeit von Stiftung, Schule und Sportverein
Auch im Mädchenprojekt KickIt arbeitet die Stiftung idée:sport eng mit den lokalen Organisationen zusammen. Auf der einen Seite sind dies natürlich die Schulen (Primarschulen für die Fussball-Spielstunden und Oberstufenschulen für die Juniorcoach-Ausbildung). Auf der anderen Seite arbeiten wir eng mit lokalen Frauenfussballclubs zusammen, die ihr grosses Know-How einbringen und mit ihrem Angebot auch eine langfristige Sportperspektive für die Mädchen bieten können.