KickIt

KickIt bewegt Mädchen

Wichtige Mitteilung für das Projekt KickIt

Geschätzte Partner

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Stiftung IdéeSport haben in den letzten Monaten diverse Entscheide gefällt, über die wir Sie hier orientieren möchten.

IdéeSport wird sich ab Sommer 2016 neu auf diese vier Programme fokussieren:

  • MiniMove (Kleinkinder mit Eltern)

  • OpenSunday (Kinder der Unterstufe)

  • MidnightSports (Jugendliche der Oberstufe)

  • Coachprogramm (in allen Programmen enthalten)

 

Dies bedeutet, dass wir das Programm KickIt an eine andere Dachorganisation übergeben möchten, so dass die 9 bestehenden Standorte im Raum Zürich weitergeführt werden können und das erfolgreiche und spannende Projekt weiter multipliziert werden kann. Nach einem strategischen Wandel und aus wirtschaftlichen Gründen können wir das Projekt ab Sommer 2016 nicht mehr weiterführen.

Dafür erfolgt eine Ausschreibung. Uns ist es wichtig, dass die rund 160 Mädchen, welche wöchentlich das Angebot nutzen, dies weiterhin tun können. Auch das erarbeitete Know-how und die gesammelten Erfahrungen sollen gesichert werden, denn das Programm hat viel Potential. IdéeSport möchte sich aber trotz des Erfolges vom Programm trennen, weil es im Setting des freiwilligen Schulsportes stattfindet und dieser nicht mehr zur zukünftigen Strategie der Stiftung gehört.

Falls Sie offene Fragen zu den bestehenden Standorten haben, dann wenden Sie sich bitte an Martina Gäumann (martina.gaeumann@ideesport.ch / 044 941 44 88).

Wenn Sie sich für die Übernahme des Programmes interessieren, dann steht Ihnen Giorgio Panzera gerne für Auskünfte zur Verfügung (giorgio.panzera@ideesport.ch / 031 311 72 70).

 

--> Informationen zur Ausschreibung vom Projekt KickIt im Kanton Zürich.

 

Die Geschäftsführung

Luana Almonte und Giorgio Panzera

 

 

 

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Ausgangslage
In der Sportwelt sind Mädchen klar untervertreten. Viele Angebote sind auf Jungen zugeschnitten und klassische Rollenvorstellungen beeinflussen bis heute das Bewegungsverhalten. In besonderem Masse sind Mädchen aus bildungsfernem Umfeld davon betroffen - im Alterssegment der 15- bis 20-jährigen treiben noch 15%(!) regelmässig Sport. Setzt man sich zum Ziel, dass junge Frauen ein aktives, sportliches Lebensmodell entwickeln, muss man ihnen schon früh einen einfachen Zugang zum Sport schaffen.

KickIt - ein zweistufiges Projekt
Das Mädchenprojekt "KickIt" bietet im Projektteil 1 "Fussball spielen" Mädchen der Primarschule die Möglichkeit, in ihrer Schule in einem geführten Rahmen Fussball zu spielen. Mädchen-Fussballteams sollen entstehen, die "ihre" Schule an schulübergreifenden Turnieren vertreten. Ergänzt wird das Programm durch "Fussball-Camps" in den Ferien.

Das Mädchenprojekt "KickIt" bietet im Projektteil 2 "Juniorcoachs" Oberstufen-Schülerinnen die Gelegenheit, sich zu Fussball-Leiterinnen ausbilden zu lassen. Ziel ist es, sie im Laufe des Projekts so weit in die Verantwortung einzuarbeiten, dass sie einzelne Spielstunden selbständig planen, leiten und die Mädchenteams an die Turniere und in die Camps begleiten können.
Im Teil 2 sollen Fähigkeiten entwickelt werden, die für das kommende Berufsleben der Jugendlichen relevant sind. Die jugendlichen Coachs erhalten Zeugnisse, die sie für die Lehrstellenbewerbung nutzen können.

Zurückgreifen auf bestehende Erfahrungen
Das Mädchenprojekt KickIt basiert auf dem Deutschen Projekt MICK - Mädchen kicken mit, das 2006 an der Universität Oldenburg entwickelt wurde. Es ist innerhalb von 6 Jahren zum grössten Förderungsprojekt für Mädchen in Brennpunktquartieren Deutschlands geworden. Im Jahre 2012 beteiligen sich bereits rund 500 Schulen in 11 Bundesländern am Projekt, Tendenz steigend.

Das Projekt kick-it realisieren wir in enger Kooperation mit den Fachleuten der Universität Oldenburg -> www.fussball-ohne-abseits.de

Zusammenarbeit von Stiftung, Schule und Sportverein
Auch im Mädchenprojekt KickIt arbeitet die Stiftung idée:sport eng mit den lokalen Organisationen zusammen. Auf der einen Seite sind dies natürlich die Schulen (Primarschulen für die Fussball-Spielstunden und Oberstufenschulen für die Juniorcoach-Ausbildung). Auf der anderen Seite arbeiten wir eng mit lokalen Frauenfussballclubs zusammen, die ihr grosses Know-How einbringen und mit ihrem Angebot auch eine langfristige Sportperspektive für die Mädchen bieten können.