PowerPlay

PowerPlay für ältere Kinder

Ausgangslage
Untersuchungen zeigen, dass sich besonders in den Übergangsphasen problematische Muster einschleichen, sei es beim Übertritt in die Schule, beim Schritt vom Kind zum Jugendlichen oder beim Schulabschluss mit beginnender Lehre. Sport hat einen stabilisierenden Faktor und gibt Sicherheit in schwierigen Zeiten.

Projektidee
PowerPlay ist ein neues Bewegungsangebot, zugeschnitten auf 4. bis 6. Klässler (10 bis 13 Jahre). Dies ist die Zeit, in der viele den Sportverein verlassen und sich Peer-Gruppen bilden, die ihre eigenen Regeln festlegen. Eine entscheidende Zeit. Beim PowerPlay wird in lokalen Sporthallen zu Randzeiten (z.B. Schulende, Freitag- oder Samstagabend) offener Sport angeboten. Wöchentlich wird während dreier Stunden in ausgelosten Mannschaften nach einem rotierenden Spielmodus um den Abendsieg „gepowert“. Beliebte Mannschaftsspiele (Basketball, Fussball, Unihockey etc.) werden durch neue, unbekanntere Spielformen ergänzt. Dabei stehen der Spass am Miteinander und die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Aktuelle DJ-Musik unterstreicht den „Fun-Faktor“.

Im Gegensatz zu MidnightSports oder OpenSunday folgt PowerPlay einem strukturierteren Rahmen. Man muss pünktlich dort sein und die Teilnehmenden sind verbindlich in einen geführten Spielbetrieb eingebettet. Es hat sich gezeigt, dass diese Form besonders für Mädchen geeignet ist, da sie so ihren festen Platz haben und ihn nicht, wie auf dem Pausenplatz, jedes Mal von neuem erkämpfen müssen.

Der Einbezug der Kinder in die Wahl der Spiele bietet wertvolle Lernfelder. Unterschiedliche Bedürfnisse werden respektvoll diskutiert. Ein Team aus Erwachsenen und Jugendlichen (Juniorcoachs) sorgt für Betreuung und Fairness. Diese wird im PowerPlay gross geschrieben und wird mit sogenannten Fairness-Punkten besonders gefördert.