Schweiz im Sam­melfieber: Das erste Sportheldin­nen-Sam­mel­heft jet­zt ver­füg­bar

15. April 2025

Die Stiftung IdéeSport lancierte im März das Sportheldin­nen-Sam­mel­heft. Passend zur Fuss­ball-Europameis­ter­schaft der Frauen im Som­mer 2025 wird das Prinzip der bekan­nten Fuss­ball­sam­mel­hefte aufgenom­men. Das Sportheldin­nen-Sam­mel­heft porträtiert Frauen und Mäd­chen aus über 50 ver­schiede­nen Sportarten

Idee Sport Sportheldinnen 2025 08

Die Stiftung IdéeSport lancierte im März das Sportheldin­nen-Sam­mel­heft. Passend zur Fuss­ball-Europameis­ter­schaft der Frauen im Som­mer 2025 wird das Prinzip der bekan­nten Fuss­ball­sam­mel­hefte aufgenom­men. Das Sportheldin­nen-Sam­mel­heft porträtiert Frauen und Mäd­chen aus über 50 ver­schiede­nen Sportarten – vom Bre­it­en- bis hin zum Leis­tungss­port. Das Heft macht die Vielfalt weib­lich­er Sportvor­bilder sicht­bar und zeigt, dass Sport­lerin­nen nicht nur durch ihre Leis­tung, son­dern auch durch Mut, Aus­dauer und Lei­den­schaft inspiri­eren.

Das Sam­mel­heft erzählt per­sön­liche Geschicht­en von Sport­lerin­nen aus unter­schiedlichen Regio­nen der Schweiz. Zu den porträtierten Sportheldin­nen gehören zum Beispiel Profi-Ski­fahrerin Camille Rast, Alt-Bun­desrätin Vio­la Amherd oder die 9‑jährige Schwingerin Stephanie Itten. Stepha­nies grosse Unter­stützung ist ihre Mut­ter: Wenn es mal nicht so läuft, dann ist sie da und motiviert mich.” Im Heft wer­den auch The­men wie Behin­derung, Fluchter­fahrung oder psy­chis­che Gesund­heit ange­sprochen. Ergänzend ste­ht ein Leit­faden für Bezugsper­so­n­en zur Ver­fü­gung, der diese Inhalte aufn­immt und ver­tieft. Neben den Porträts der Sportheldin­nen bietet das Heft Rät­selspass, zahlre­iche Stick­er und weit­ere span­nende Inhalte.

Jet­zt kosten­los erhältlich

Das Sportheldin­nen-Sam­mel­heft wurde im März in den Pro­jek­ten von IdéeSport lanciert und hat bei etlichen Kindern das Sam­melfieber aus­gelöst. Weit­er geht das Sam­meln und Tauschen der Stick­ers in Schulen, Tagesstruk­turen, Bib­lio­theken, Vere­inen und vie­len weit­eren Partner*innen schweizweit. Stand heute sind bere­its über 500 Abgabestellen Teil dieses Pro­jek­ts und es wer­den täglich mehr. In den näch­sten Monat­en wer­den über 30’000 kosten­lose Hefte mit dazuge­höri­gen Stick­ers verteilt.

Sportheldin­nen erobern die Schweiz

Im März 2025 begeis­terten über 300 Sportheldin­nen die Schweiz. An rund 180 Pro­jek­t­stan­dorten der Stiftung IdéeSport fan­den ins­ge­samt über 240 Sportheldin­nen-Events statt. Durch den direk­ten Aus­tausch mit den Sportheldin­nen erhiel­ten die jun­gen Teil­nehmenden Ein­blicke in unter­schiedliche Sportarten und die Mäd­chen erlebten Vor­bilder, mit denen sie sich iden­ti­fizieren kön­nen. Diese Begeg­nun­gen leis­teten einen wichti­gen Beitrag dazu, geschlechter­spez­i­fis­che Stereo­typen im Sport aufzubrechen und mehr Mäd­chen sowie junge Frauen für Bewe­gung zu begeis­tern.

Auch in den kom­menden Monat­en sorgt das Sportheldin­nen-Pro­jekt für zahlre­iche inspiri­erende Momente. Sportheldin­nen besuchen ver­schiedene Bezug­sorte der beliebten Sportheldin­nen-Sam­mel­hefte – darunter Schulen, Bib­lio­theken und Jugendtr­e­ffs – und treten dort direkt mit Kindern in Kon­takt. Ein beson­deres High­light erwartet uns im Mai: Olympiasiegerin Michelle Gisin besucht im Rah­men des Sportheldin­nen-Pro­jek­ts eine Schulk­lasse und gestal­tet einen ermuti­gen­den Event mit den Kindern. Michelle Gisin liegt die Förderung von Mäd­chen im Sport am Herzen. Sie sagt: Ich möchte anderen Mäd­chen zeigen, dass es nichts Schöneres gibt als stark und selb­st­ständig zu sein. Der Sport hat mir genau diese Eigen­schaften geschenkt.“

Über das Pro­jekt Sportheldin­nen

Anfang März hat die Stiftung IdéeSport das Pro­jekt Sportheldin­nen lanciert. Weib­liche Vor­bilder aus dem Sport zeigen, dass jedes Mäd­chen und jede Frau eine Sportheldin sein kann – unab­hängig von sportlich­er Leis­tung, des kul­turellen Hin­ter­grunds oder der äusser­lichen Erschei­n­ung. Dank den Sportheldin­nen sehen Mäd­chen und junge Frauen die sportliche Vielfalt und wer­den selb­st aktiv. Das Pro­jekt wurde von der Stiftung IdéeSport ini­ti­iert und durchge­führt. Unter­stützt wird es vom Bun­de­samt für Sport (BASPO), der Char­i­ty Part­ner­in Plan Inter­na­tion­al Schweiz sowie diversen Host Cities und Kan­to­nen der Fuss­ball-Europameis­ter­schaft der Frauen 2025.

Es fehlt an Vor­bildern

Stu­di­en bele­gen: Mäd­chen und junge Frauen sind im Ver­gle­ich zu gle­ichal­tri­gen Jun­gen weniger sportlich aktiv. Ein­er der Gründe dafür ist, dass im Sport weib­liche Vor­bilder stark unter­vertreten sind. Vor­bilder sind für Kinder und Jugendliche aber beson­ders wichtig, da sie Ori­en­tierung bieten und die Entwick­lung mass­ge­blich bee­in­flussen kön­nen. Ausser­dem herrschen in vie­len Sportarten geschlechter­spez­i­fis­che Stereo­typen, sie wer­den in der Gesellschaft immer noch als «männlich» oder «weib­lich» ange­se­hen. Die Stiftung IdéeSport set­zt sich mit ihren Sportheldin­nen dafür ein, dass langfristig jede Sportart für alle gle­ich zugänglich und frei von stereo­typ­is­chen Zuschrei­bun­gen ist.

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