IdéeSport Geschichte

Mädchen-Power bei IdéeSport

«Was brauchen Mädchen, um sich wohl zu fühlen?» Diese Frage begleitet die Stiftung IdéeSport seit dem Start der ersten Projekte. Denn seit jeher wird mit unterschiedlichen Massnahmen das Ziel verfolgt, die Projekte mädchenfreundlich zu gestalten und die Bewegung aller gleichermassen zu fördern.

MidnightSports
Um 1999 tobten sich vor allem die jugendlichen Jungs beim Basketball im MidnightSports aus. Die Mädchen hielten sich meist fern vom wilden Treiben auf dem Feld. Der gewünschte Erfolg trat schliesslich in Wiedikon ein: Eine HipHop Crew gab ihre Dance Moves zum Besten – die Mädchen kamen in das Projekt und schauten begeistert zu. Die Anschaffung von geeignetem Material zog Breakdancer auch in die Sporthallen anderer Projekte und diese brachten Zuschauerinnen mit sich. Im Jahr 2002 wurde dann das erste Mädchen spezifische Tanzangebot in Uster realisiert.

Darauf folgten die Mädchentreffs, Ladies-Nights und She-DJ-Kurse. Auch heute werden bestimmte Aktivitäten auf die Besucherinnen zugeschnitten, um sie zur aktiven Teilnahme zu motivieren. Ebenfalls wird die Hallengestaltung an ihre Bedürfnisse angepasst. Denn Mädchen fühlen sich wohler in unterteilten Sporthallen. Ausserdem trägt das durchmischte Hallenteam dazu bei, dass die Mädchen ihren Samstagabend in den Sporthallen verbringen.

CoachProgramm
Bei der Umsetzung und Durchführung der Projekte spielen die Coachs seit jeher eine wichtige Rolle. Unterdessen sind sie das Kernelement aller Programme. Fast die Hälfte der Coachs sind Mädchen. Die jugendlichen Mädchen und Jungs sind hoch motiviert, Verantwortung zu übernehmen. Sie leiten Kinder und Gleichaltrige an, planen die Aktivitäten und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

OpenSunday
Das Wohlbefinden der Mädchen im Primarschulalter in der Sporthalle ist seit dem Start des OpenSunday im Winter 2006/07 ein wichtiges Thema für die Stiftung IdéeSport. Das OpenSunday startete mit einem relativ hohen Mädchenanteil von knapp 50%. In diesem Alter haben die Mädchen durchaus noch an denselben Aktivitäten Spass wie die Jungen, auch wenn sie es meist etwas organisierter bevorzugen. Während sich zu dieser Zeit im MidnightSports vor allem die Jungen bei unterschiedlichen Sportarten gegeneinander massen, machten im OpenSunday auch die Mädchen aktiv mit.

Durch die vielen neuen Pilotprojekte im Jahr 2008 gerieten die gezielten Angebote für Mädchen etwas in den Hintergrund und der Anteil schwankte bis sie 2016 wieder vermehrt angehoben werden konnten. Aktuell zeigt sich, dass auch Mädchen, welche sonst schwieriger für den Sport zu begeistern sind, motiviert an den zugeschnittenen Spielprogrammen teilnehmen.

MiniMove
Im MiniMove betrug der Mädchenanteil über die letzten Jahre immer etwa die Hälfte. In diesem Alter haben alle Kinder einen starken Bewegungsdrang und die Kinder entscheiden noch nicht selbst über die Teilnahme an Sportprogrammen. Dies sind Gründe für den relativ geringen Unterschied zwischen den Mädchen- und Jungenanteilen im MiniMove.

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