Sportheldin­nen zu Besuch in den Open­Sun­day Pro­jek­ten

22. April 2026

Mit einem per­sön­lichen Videogruss von Olympiasiegerin Michelle Gisin startete der diesjährige Sportheldin­nen-Monat. In Open­Sun­day-Pro­jek­ten in der ganzen Schweiz trafen Kinder, ins­beson­dere Mäd­chen, in den Monat­en Feb­ru­ar und März auf inspiri­erende Sport­lerin­nen, pro­bierten neue Sportarten aus und ent­deck­ten, wie viel Freude Bewe­gung machen kann.

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Olten, April 2026 — Der diesjährige Sportheldin­nen-Monat begann mit ein­er beson­deren Botschaft: 
Olympiasiegerin Michelle Gisin gab über die Social-Media-Kanäle von IdéeSport den offiziellen Startschuss. Nach ihrem schw­eren Unfall meldete sie sich von zu Hause aus mit einem Video – aufgenom­men in Deutsch, Franzö­sisch und Ital­ienisch – direkt an Mäd­chen in der ganzen Schweiz. 

Als offizielle Botschaf­terin von IdéeSport betonte sie dabei, wie wichtig sicht­bare Vor­bilder im Sport sind: «Es ist so schön zu sehen, dass IdéeSport weit­er­hin daran arbeit­et, Stereo­type aufzubrechen und zu zeigen: Es gibt so viele tolle Frauen, die Voll­gas geben und Sportheldin­nen sind.» 

Mit dieser Botschaft ermutigte sie Mäd­chen, an sich zu glauben, Neues auszupro­bieren und ihren eige­nen Weg im Sport zu gehen. 

Dass solche Vor­bilder eine grosse Wirkung haben, zeigt auch die Eval­u­a­tion des ersten Pro­jek­t­jahres durch das Forschungs- und Beratungs­büro Ecoplan. Sie bestätigt: Das Pro­jekt Sportheldin­nen erre­icht sein Ziel, Mäd­chen durch weib­liche Vor­bilder für Sport und Bewe­gung zu begeis­tern. Schweizweit fan­den 238 Sportheldin­nen-Events an 122 Stan­dorten statt, bei denen rund 80 ver­schiedene Sportarten vorgestellt wur­den. Auch das Sportheldin­nen-Sam­mel­heft überzeugte: rund 30 000 Exem­plare wur­den an über 500 Abgabestellen verteilt. Die Eval­u­a­tion zeigt: Über 90 % der Mäd­chen gefiel das Sam­mel­heft. Es wurde fleis­sig getauscht, eingek­lebt, gele­sen: Das Sam­mel­heft brachte den Kindern die Geschicht­en von 90 Sportheldin­nen näher. 

Auch in diesem Jahr kon­nten zahlre­iche Mäd­chen im Rah­men des Sportheldin­nen-Monats inspiri­erende Begeg­nun­gen erleben. Ins­ge­samt besucht­en über 50 Sportheldin­nen die Open­Sun­day-Pro­jek­te in der ganzen Schweiz. Die Kinder kamen so mit ver­schiede­nen Sport­lerin­nen in Kon­takt, spie­len gemein­sam, pro­bieren Übun­gen aus und stellen Fra­gen. Für die Kinder entste­ht dadurch ein pos­i­tives Bild von Sport: Es geht nicht um Leis­tung oder Wet­tbe­werbt, son­dern um Spass, Bewe­gung und Gemein­schaft. 

Die Vielfalt der Sportarten war gross: 
Von Curl­ing und Crick­et über Cheer­lead­ing bis hin zu K‑Pop Dance kon­nten die Mäd­chen neue Bewe­gungs­for­men ent­deck­en und in den Sportheldin­nen ein neues Vor­bild find­en. Gle­ichzeit­ig ermöglicht­en lokale Sportheldin­nen einen direk­ten Zugang zu Vere­inen und erle­ichterten so den Ein­stieg in den Sport. 

Da auch die diesjährige Umset­zung des Sportheldin­nen-Pro­jek­ts ihre Wirkung zeigte, möcht­en wir uns auch in Zukun­ft für dieses wichtige The­ma ein­set­zen. Die Pla­nung für das kom­mende Jahr ist bere­its im Gange. Was sicher­lich bleibt: Jedes Mäd­chen kann eine Sportheldin sein.